Berichte Spieltag VC Blau-Weiß Brandenburg (07.03. & 08.03.2020)

Nachricht

Berichte Spieltag VC Blau-Weiß Brandenburg (07.03. & 08.03.2020)

 

Das vergangene Wettkampfwochenende hielt viele schöne Geschichten für den VC Blau-Weiß Brandenburg bereit – eine lohnenswerter zu erzählen als die andere. Und doch überstrahlt ein Wettkampf alle anderen – im positiven Sinne.

 

Samstag

2.Männer (Landesliga)

 

Einen versöhnlichen letzten Auftritt vor heimischem Publikum, legte der designierte Landesligaabsteiger in der Marienberghalle hin. Dabei war weniger der Vergleich mit Aufstiegsaspirant SC Potsdam III (8:25; 16:25; 15:25) von Interesse als vielmehr die Partie gegen den SV Lindow Gransee III, die Trainer Chris Braun unbedingt gewinnen wollte. Insbesondere kämpferisch überzeugte der VCB II, bei dem Zuspieler Konny Kuhl für einige, kreative Highlights in Sachen Spielübersicht sorgte, und verdiente sich so, trotz zwischenzeitlichen Rückschlags, das gesamte Spiel (25:18; 25:23; 23:25; 25:22). Damit gelang auch der dritte Saisonsieg vor heimischen Gefilden.

 

Es spielten: Claudius Alert – Moritz Beckmann – Christopher Braun – Robin Huber – Sebastian Kremp – Armando Kroll – Konny Kuhl – Andreas Meier – Norman Michaelis – Florian Roß – Mathias Schwarze – Lars Wolfram

 

 

2.Frauen (Landesklasse)

 

Fast vier Stunden Fahrtzeit für gerade mal zwei Stunden effektiver Spielzeit gönnten sich die 2.Frauen des Vereins bei ihrem Auswärtsspieltag in Müncheberg. Gekommen, um schnellstens wieder aufzubrechen zeigte sich das Team von Trainer Carsten Tessmer im Ergebnis einmal mehr humorlos und war nicht sonderlich zu Scherzen aufgelegt. Gegen den VC Schlafmützen fiel der spielerische Vortrag noch etwas dürftig aus (25:15; 25:16; 25:17) wohingegen der Gastgeber Heinersdorf fast schon traditionell im Eilverfahren abgehandelt wurde (25:6; 25:13; 25:12). Die Siegesserie, der bereits als Aufsteiger feststehenden blauweißen Zweitvertretung, ist damit auf bereits 18 angewachsen.

 

Es spielten: Anne Bluhm – Christin Driesch – Nicol Fiedler – Luisa Flasch – Katja Förster – Meike Ilgner – Sophia Maria Lohn – Julia Puppe – Maxi Teicher

 

 

3.Männer (Landesklasse)

 

Prädestiniert für eine vereinsinterne Fortbildung in Sachen Nervenstärke, sind die 3.Männer des Vereins. Verlief das erste Spiel gegen die Zweitvertretung des Potsdamer VC 91 noch recht einseitig (25:14; 25:11; 25:21), ging es gegen die leicht favorisierte Belziger SG Einheit zum bereits 7.Mal in dieser Saison in den Tie-Break. Dass das bloße Erreichen ebenjenen finalen Durchgangs inzwischen als „Garantie zum Spielgewinn“ betrachtet wird, lässt sich beim 7.Sieg rein argumentativ schon nicht von der Hand weisen (17:25; 25:18; 27:29; 25:18; 15:9). Mit nunmehr 13 Siegen rangiert die Mannschaft um Gordian Rusch & André Maier nach wie an 6.Stelle – eine Platzierung, die die Mannschaft, trotz dreier ausstehender Spiele, bis zum Saisonende inne behalten wird.

 

Es spielten: Jochen Kurz – André Maier – Niklas Nimmich – William Plewka – Gordian & Karl Rusch – Felix Schendel – Ronny Schulz – Karl Selent – Mathias Sommer

 

 

3.Frauen (Landesklasse)

 

Bereits ihren letzten Spieltag der Saison hatten die 3.Frauen von Trainer René Schneider in der brandenburgischen Wiesenweghalle. Die Spiele selbst verkamen zur Randnotiz, denn mit dem langjährigen Kapitän der Mannschaft, Marie Koall, verabschiedete sich eine wichtige Säule gen Berlin. Die nun ehemaligen Mitspielerinnen hangen sich nochmal komplett rein und bescherten der gesamten Mannschaft einen Saisonausstand, der reichlich zufrieden machen kann. Im ersten Spiel gegen den VSV Havel Oranienburg II, verpasste das Team nach drei immens umkämpften Durchgängen, die erhoffte Schützenhilfe für den VCB IV nur denkbar knapp (24:26; 23:25; 22:25). Sei es drum: im nachfolgenden, letzten Spiel der Saison gegen die gastgebenden Sportfreunde gelang so gut wie alles und entsprechend deutlich setzte sich der VCB III dann schließlich durch (25:15; 25:19; 23:25; 25:16). Aktuell belegt das Team mit einer ausgeglichenen Bilanz von 10 Siegen und 10 Niederlagen den 5.Platz – nach dem letzten Spieltag der Liga, dürfte sich das dann noch auf Platz 6 korrigieren.

 

Es spielten: Kerstin Claus – Manja Handtke – Katja Henschel – Angela & Julia Herzberg – Marie Koall – Sandra Nestler – Katrin Pötinger – Michelle Simon

 

 

U16 weiblich (Nordostdeutsche Meisterschaft)

 

Mit einem Paukenschlag ging die Nordostdeutsche Meisterschaft der weiblichen U16 in Bitterfeld-Wolfen zu Ende. Nur mit Außenseiterchancen ins Turnier der sechs besten U16-Mannschaften der Bundesländer Berlin, Sachsen-Anhalt und Brandenburg gestartet, gelang nach einem kräftezehrenden Tag doch die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, was vor der Saison als hochgestecktes Optimalziel ausgegeben wurde. Als Brandenburger Vizemeister hatte man in der Vorrunde gegen den Gastgeber VC Bitterfeld-Wolfen und Rotation Prenzlauer Berg zu bestehen. Gleich im Eröffnungsspiel war der als unbequem eingeschätzte Gastgeber aus Bitterfeld zunächst der erwartet starke Gegner. Doch nach dem 2:7-Rückstand drehte die Mannschaft von Trainer Sebastian Pfeiffer auf und beeindruckte mit einem kontrollierten druckvollen Spiel. Mit am Ende 25:18 und 25:15 gelang somit ein toller Start in den Tag. Wie wichtig dieser deutliche Sieg letztlich war, sollte sich dann am Ende der Gruppenphase zeigen. Nach der überraschenden Niederlage von Favorit Prenzlauer Berg gegen Bitterfeld und der dann im Anschluss vermeidbaren aber nicht unverdienten Niederlage der Havelstädter gegen die Berlinerinnen, waren alle drei Mannschaften Punkt - und Satzgleich. So entschieden die kleinen Punkte über die Platzierungen, bei der die Havelstädter aufgrund des klaren ersten Sieges gegen Bitterfeld das beste Punktverhältnis aufwiesen und als Gruppensieger ins Halbfinale einzogen. Es sollte dann das wichtigste Spiel des Tages werden. Denn nur die jeweiligen Sieger der beiden Halbfinals lösen das Ticket zur Deutschen Meisterschaft. Als Gruppensieger ging man dem anderen Gruppensieger, SC Potsdam, aus dem Weg und hatte gegen den Landesmeister aus Sachsen-Anhalt, USV Halle den vermeintlich leichteren Gegner. Diese große Chance ergriffen die Blau-Weißen dann auch beim Schopfe. Über die gesamte Spielzeit hinweg waren sie den Hallenserinnen in beinahe allen Bereichen überlegen und gewannen verdient mit 2:0-Sätzen. Nach dem letzten erzielten Punkt und dem dadurch gelösten DM-Ticket war der Jubel des Teams und der mitgereisten Eltern entsprechend groß. Im Anschluss folgte dann die Kür nach der Kür. Im rein Brandenburgischen Finale gegen den Landesmeister SC Potsdam zeigten beide Teams eindrucksvoll, dass sie zu Recht im Endspiel stehen, boten sie doch zum Abschluss noch einmal in spielerischer und kämpferischer Hinsicht Volleyball vom Feinsten. Vor allem der zweite Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Am Ende gewann wie bei der Endrunde im Landesverband der SC Potsdam, sodass den Brandenburgerinnen die Silbermedaille blieb. „Wir haben am oberen Limit gespielt, vielleicht etwas drüber. Ich bin überwältigt von der individuellen wie mannschaftlichen Leistung der Mädchen“, so Trainer Pfeiffer merklich stolz. Die Deutsche Meisterschaft findet dann am 04./05. April in Salzgitter mit den besten 16 Mannschaften Deutschlands statt.

 

 

Es spielten: Nele & Nika Beilfuß – Lara Bottke – Lea Sophie Förster - Alana Höffler – Joyce Jöchen – Pauline Mathes - Leoni Plessow - Isabel Marie Schattauer – Josefine Seide – Elena Wegener

 

 

Sonntag

 

1.Männer (Brandenburgliga)
 

Mit zwei teils knappen Niederlagen im Gepäck kehrte die 1. Männermannschaft von ihrer weitesten Auswärtsfahrt in Elsterwerda zurück. Das erklärte Minimalziel des nun bereits vorletzten Saisonspieltages war es, mit mindestens einem Punktgewinn abzuschließen, um auch rechnerisch den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen und nicht am letzten Spieltag noch zittern zu müssen. Dabei war der Tabellenzweite und Tabellendritte schon eine echte Herausforderung für die ersatzgeschwächte Mannschaft um Trainer Torsten Maskus. Nur sieben Spieler reisten schließlich ins entfernte Elsterwerda und trafen gleich im ersten Spiel auf den HSV Cottbus. Hier begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe mit der Folge, dass die Begegnung über die volle Distanz ging. Nach zögerlichem Beginn kamen die Havelstädter ins Rollen und konnten schließlich mit 2:1-Sätzen in Führung gehen. Den Sieg mussten sie am Ende aber knapp mit 3:2 dem Gegner überlassen. Der Gastgeber aus Elsterwerda kann ohne Zweifel als die Überraschungsmannschaft der Saison gehen werden. Der Aufsteiger führte lange Zeit die Liga an und wird die Saison auch im Spitzentrio beenden. So waren die Vorzeichen klar verteilt. Und wie erwartet hatte man gegen die Südbrandenburger einen schweren Stand. Einzig im zweiten Spielabschnitt bot man dem Favoriten harte Gegenwehr und stand lange Zeit vor dem Satzausgleich. Doch nach mehrmaliger Verlängerung ging der Satz und kurze Zeit später auch das Spiel mit am Ende 0:3 verloren. Dennoch konnte aufgrund des einen Punktes gegen die Cottbuser der vorzeitige Klassenerhalt gefeiert werden, sodass die Havelstädter auch in der kommenden Saison in Brandenburgs höchster Spielklasse vertreten sein werden. Die Chance zur Revanche gibt es dann gleich am kommenden Sonntag, wenn der VC Blau-Weiß beide Teams zum dann letzten Spieltag der Saison in der heimischen Marienberghalle empfängt.

 

Es spielten: Niklas Altmann – Derik Freese – Jannes Matheo Fröhlich – Marcel Gumnior – Oliver Kausmann – Justus Neu – Tim Ullrich

Quelle: Matthias Grawe

 

Werbung

CBD Immun

Ein Virus tötet Millionen Menschen

Zur Unterstützung Ihres körpereigenen Abwehrsystems vor Erkrankungen

Produktinformationen finden Sie hier

Berichte Spieltag VC Blau-Weiß Brandenburg (07.03. & 08.03.2020)

Kategorie

Sport

Suche