Abwahlbegehren für Bürgermeister in Wusterwitz gestartet

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Abwahlbegehren für Bürgermeister gestartet: die ersten gut 100 Unterschriften sind gesammelt

Wusterwitz.

141 Bürgerinnen und Bürger kamen zum Infoabend am Donnerstag in die Kulturscheune, um sich in einer zweistündigen Veranstaltung über die aktuelle Situation im Amt Wusterwitz zu informieren. Durch den Abend führten amüsant und unterhaltsam die Moderatoren Steffen Hanke und Sascha Schilling. In Vorträgen, anhand einer Präsentation und bei einer abschließenden Diskussionsrunde zu der auch Ex-Amtsdirektorin Ramona Mayer für geladen war, wurde auf die prekäre Situation in Wusterwitz und Rosenau aufmerksam gemacht.

Den Anwesenden wurde schnell deutlich, dass die Abwahl Mayers die Gemeinden des Amtes Wusterwitz in ein Chaos gestürzt haben. Die Amtsverwaltung wird jetzt auf Anweisung des Landrates Wolfgang Blasig kommissarisch von einem Rechtsanwalt geführt. Eine Neuausschreibung des Amtsdirektorpostens läuft derzeit, aber die Bürger fürchten bei der Wahl durch den Amtsausschuss Veternwirtschaft. Es ist nicht auszuschließen, dass sich ein Amtsausschuss-Mitglied auf den Posten bewirbt, das zuvor an der Abwahl beteiligt war. Den Bürgern missfällt auch, dass die Gründe, die zur Abwahl Mayers führten bisher nicht genannt wurden.

Während in ihrer Zeit als Kämmerin und seit 2017 als Amtsdirektorin das Baugeschehen im Amtsbereich boomte und viele Wusterwitz als Vorzeige-Kommunen sahen, droht jetzt der Stillstand. Steffen Hanke bringt es auf den Punkt wenn er meint, dass es keine triftigen Gründe für die Abwahl gibt, die die Wusterwitzer am Ende rund eine halbe Million Euro kosten wird. Die BI will daher die Schuldigen der Misere, die Bürgermeister von Rosenau und Wusterwitz, abwählen.

Für die Argumente der BI gab es viel Beifall und 113 Anwesende gaben spontan für das am Donnerstag gestartete Abwahlbegehren ihre Unterschrift. Die Listen liegen auch in Wusterwitzer Geschäften aus. Bis zum Valentinstag sollen rund 1.000 Stimmen gesammelt werden. Die Initiativler sind optimistisch, dass die Abwahl gelingen wird. Mit einer neuen Zusammensetzung des Amtsausschusses könne die jetzige Blockade wieder rückgängig gemacht werden. Ein weiterer Entwicklungsrückstand sei nicht hinnehmbar.

„Wir sind für direkte Demokratie. Die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger müssen wieder ernst genommen werden. Das geht mit Teilen des jetzigen Amtsausschusses nicht, betont BI-Sprecher Steffen Hanke, der auch kritisiert, dass im Wahlkampf falsche Versprechen gemacht wurden. Nebenbei wurde auch für Ganztagsbetreuung  (Hort) Geld gespendet: 510,37 Euro sollen demnächst der Wilhelm-Götze-Grundschule im Ort übergeben werden.

Quelle: Steffen Hanke Bürgerinitiative für Bürgerbegehren

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Politik

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