5. Regionalversammlung von AUFSTEHEN

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5. Regionalversammlung von AUFSTEHEN

Am vergangenen Freitagabend den 12. April trafen sich im Bertolt-Brecht-Gymnasium bereits zum fünften Mal die Brandenburger Aufsteher.

Bernd Lachmann - Koordinator der Regionalgruppe Brandenburg und Umgebung - und Klaus Erlenkamp moderierten den Abend. Etwa 15 Teilnehmer hatten sich in der Aula des Bertolt-Brecht-Gymnasiums eingefunden. 

Von der sonst knapp 50-köpfigen Aufstehen-Gruppe hatten sich dieses mal im Vorfeld bereits viele entschuldigt. Die Regionalgruppe konnte sich allerdings über vier neue Teilnehmer freuen.

Beim Tagespunkt „Aktuelles“ wurde über die letzten Aktivitäten der Brandenburger Regionalgruppe berichtet. So unter anderem, dass drei Aktivisten mit gelben Aufstehen-Westen in der Vorwoche durch die Steinstraße gelaufen sind, Leute angesprochen und mit Flyern auf die Sammelbewegung Aufstehen aufmerksam gemacht haben. Die Erfahrungen und das Feedback hierauf waren durchaus sehr positiv, wie Lachmann  erklärte, und dies obwohl die Aktion an einem Regentag stattfand. Solche Aktionen sollen auch zukünftig stattfinden, sagte der Koordinator der Brandenburger Regionalgruppe.

Einen Rückblick gab es auf die zwei Demonstrationen der Vorwoche. Zum einen fand am Mittwoch den 3. April die Protest-Aktion der Initiative „PRO Slawendorf“ statt, welche nach dem fatalen Abstimmungsergebnis in der Stadtverordnetenversammlung am 27. März zu Unmut bei Bürgerinnen und Bürgern geführt hatte, nachdem in der Abstimmung mit 23 zu 19 Stimmen gegen die finanzielle Unterstützung der BAS für das Slawendorf votiert wurde. Die Sorge um das Slawendorf besteht also weiter und die Situation ist weiter ungewiss. Zu dieser sehr kurzfristig von Andreas von Wertheim angemeldeten Protest-Versammlung hatten sich trotz der Vorbereitungszeit von nur zwei Tagen dennoch rund 150 Mitstreiter*innen eingefunden, was für Brandenburger Verhältnisse schon sehr respektabel ist, wie von Wertheim erklärte, der aus der Vergangenheit weiß, wie schwer es ist die Brandenburgerinnen und Brandenburger zu mobilisieren.

Bereits zwei Tage später, am Freitag den 5. April, fand die erste Demonstration der Brandenburger Fridays-For-Future-Bewegung statt. Mit etwa 240 Teilnehmern startete der Demonstartionszug am Neustädtischen Markt und zog dann über den Dom und Grillendamm bis vor das Rathaus in der Altstadt. Auf dem Weg schlossen sich weitere Demonstranten an. Vor dem Rathaus angekommen war die Demonstrantengruppe auf rund 500 Teilnehmer angewachsen.

Beide Aktionen wurden von den Brandenburger Aufstehern durch rege Teilnahme unterstützt.

Bezüglich der bevorstehenden Kommunal- und Europawahlen will sich die Sammelbewegung einbringen und sich als „Opposition“ auch mit unbequemen Fragen an die Politiker wenden.

Im weiteren Verlauf der fünften Regionalversammlung erfolgte auch eine Auswertung der letzten Landesversammlung. Weitere Themen waren unter anderem auch der Rücktritt von Sarah Wagenknecht aus dem Bundesvorstand von Aufstehen - bei welchem sie auch dazu aufrief, dass Politiker aus der Spitze zurücktreten sollen um Platz zu machen für Leute von der Basis, die Gründung eines „Rates der Gruppen“, der weitere Ausbau und die Organisation der basisdemokratischen Sammelbewegung, Iden bezüglich eines regionalen, bzw. kommunalen Trägervereins, die Datenschutzgrundverordnung, als auch Fragen zur Finanzierung der Brandenburger Regionalgruppe.

Derzeit gibt es bundesweit etwa 200 Regionalgruppen mit zirka 170.000 Teilnehmern bei Aufstehen.

Das nächste Regionaltreffen von Aufstehen findet am Freitag den 10. Mai 2019 um 17:00 Uhr im Bertolt-Brecht-Gymnasium in Brandenburg an der Havel statt.

Hierbei wird der ehemalige Brandenburger  Axel Puntigam, der mittlerweile in Österreich lebt, einen Vortrag zum Thema „Gemeinwohl Ökonomie“ halten.

 

Bild 01 Bernd Lachmann (Koordinator), entstanden bei der FridaysForFuture-Demo am 05.04. in BRB, Credit = Andreas v. Wertheim

Bild 02 bis Bild 05 = Fotos der Aufstehen-Demo in Potsdam (Ostermarsch unter dem Motto „Frieden statt NATO“) Credtit = B. Lachmann

PRESSEMITTEILUNG der Regionalgruppe Aufstehen Brandenburg und Umgebung

 

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Politik

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