Forscher fordern Bezahlung für Anfahrt

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Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Arbeitgeber ihre Angestellten für die Anreise zum Arbeitsplatz bezahlen sollten - und dafür ganz rationale Gründe gefunden.

Pendeln sollte Arbeitszeit sein und deshalb auch bezahlt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of the West of England.

Arbeit beginnt meist auf dem Weg ins Büro

Häufig beschäftigen sich Berufspendler bereits auf dem Arbeitsweg mit der Vorbereitung beruflicher Aufgaben.

Laut den Studienautoren nutzt eine Mehrheit der Pendler die Zeit um wichtige Telefonate zu führen oder um E-Mails zu schreiben. Viele Berufspendler versuchen so, die Zeit zwischen Beruf und sonstigen Tätigkeiten zu überbrücken.

Anerkennung der Reisezeit als Arbeitszeit hätte positive Effekte

Eine Anrechnung der Reisezeit an die Arbeitszeit hätte nicht nur ökonomische, sondern vor allem soziale Auswirkungen.

Einerseits reduziere das den Pendlerdruck während der Hauptverkehrszeiten. Andererseits sorge es für mehr Komfort und Flexibilität. Allerdings muss damit laut den Wissenschaftlern auch die Überwachung zunehmen. Zudem müssen Arbeitnehmer dann häufiger Rechenschaft zur eigenen Produktion ablegen.

Als Vorbild dient den Studienautoren Skandinavien: In Norwegen können sich einige Berufspendler bereits ihre Reisezeit an die Arbeitszeit anrechnen lassen.

Forscher fordern Bezahlung für Anfahrt

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Job beginnt im Zug: Pendeln sollte Arbeitszeit sein - sagt neue Studie

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